Vertreter der CDU-Fraktion Mitte von Berlin haben sich am heutigen Freitagvormittag mit der Filialleitung des Warenhauses der GALERIA Karstadt Kaufhof GmbH am Leopoldplatz getroffen. Inhalt des Gesprächs war, neben des Austausches über den aktuellen Sachstand zur möglicherweise drohenden Schließung des Hauses, Optionen zu diskutieren, die es in den weiteren Gesprächen und Verhandlungen ermöglichen würde, den Kaufhausstandort im Wedding zu erhalten. Dabei wurde deutlich, dass insbesondere eine Aufwertung des Umfelds, mehr Sicherheit, mehr Sauberkeit, solche Parameter wären.
 
Der Vorsitzende der CDU-Fraktion, Sebastian Pieper erklärt dazu: „Die CDU-Fraktion hat bereits in der Vergangenheit mehrere Initiativen angestoßen, um die Situation auf dem Leopoldplatz und seinem Umfeld zu verbessern. Leider sind all diese Bemühungen am Widerstand der rot-rot-grünen Parteien gescheitert. Erwähnen möchte ich nur die Stichworte Alkoholverbot und Videoüberwachung. Wenn es ernst wird, sind diese Parteien nicht bereit, Maßnahmen zu ergreifen, die die Situation für möglichst Viele verbessern würde.“
 
Die Kommunalpolitik hat nur geringe Einflussmöglichkeiten, um einem Kaufhauskonzern in der Krise zu helfen, aber wenn es darauf ankommt, müssen die Verantwortlichen im Bezirk den Mut aufbringen, die Entscheidungen zu treffen, die sie treffen können. „Ich kann nur hoffen, dass den vielen Worten derjenigen, die aktuell zu Solidaritätskundgebungen gehen, nun auch politische Taten folgen. Jetzt sind die nötigen Entscheidungen zu treffen, die das Umfeld am Leopoldplatz zum besseren verändern können. Der Kaufhausstandort am Leopoldplatz ist für den Bezirk und die Sozialstruktur im Kiez von großer Wichtigkeit.“, ergänzt der Stellvertretende Vorsitzende der CDU-Fraktion, Benjamin Fritz.

Pressekontakt:
Sebastian Pieper (0173/2064677)
Olaf Lemke (0171/7428903)

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